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GLAMOUR, ELEGANZ, SCHÖNHEIT UND TRAGIK – MARILYN MONROE ZUM 100. GEBURTSTAG
Sie ist mehr Mythos als Mensch – und doch wirkt Marilyn Monroe bis heute erstaunlich lebendig. Zum 100. Geburtstag der ikonischen Schauspielerin widmet die Galerie Andreas Baumgartl in München ihr nun eine außergewöhnliche Hommage: die Ausstellung „MARILYN 100“, zu sehen bis 11. Juli 2026. Marilyn Monroe wäre am 1. Juni 2026 hundert Jahre alt geworden. Ihr Gesicht, ihre Gesten, ihr Blick sind längst Teil eines kollektiven Bildgedächtnisses geworden – zwischen Hollywood-Goldglanz und melancholischer Zerbrechlichkeit.
Die Ausstellung versammelt Arbeiten legendärer Fotografen, die Marilyn Monroe nicht nur porträtierten, sondern ihr Image mitformten: Milton Greene, Allan Grant und Elliot Erwitt. Ihre Fotografien zeigen eine Frau, die zwischen Inszenierung und Intimität oszilliert – mal Diva, mal Freundin, mal verletzlicher Mensch. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist zudem ein Werk eines der letzten lebenden Pop-Art-Pioniere: James Francis Gill, 91 Jahre alt, präsentiert neue Arbeiten rund um Marilyn Monroe. Mit seinem „Marylin Triptych 2026“ knüpft er an seine ikonische Bildsprache der 1960er Jahre an und erweitert sie um bislang unveröffentlichte fotografische Vorlagen. Seine Werke oszillieren zwischen Pop-Art-Geste und existenzieller Reflexion über Ruhm, Vergänglichkeit und mediale Vereinnahmung.
Die Galerie Andreas Baumgartl, gelegen im Herzen Münchens und erweitert um einen großzügigen Showroom im historischen Schwarzwälderhaus, schafft dafür den passenden Rahmen: ein Ort, an dem sich unterschiedliche künstlerische Positionen begegnen und neu gelesen werden können. Seit 2000 steht die Galerie für internationale, anspruchsvolle Kunst und lädt dazu ein, Werke nicht nur zu betrachten, sondern ihnen zu begegnen.
Fotos: Elliott Erwitt (oben) / Galerie Baumgartl